ESF-Förderung

 

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Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist Europas wichtigstes Instrument zur Förderung der Beschäftigung. Er fördert die Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt, unterstützt die Menschen beim Zugang zu besseren Arbeitsplätzen und bei der beruflichen Bildung und Qualifizierung. Im Land Brandenburg wird mit den ESF-Förderprogrammen in der Förderperiode 2014-2020 das Ziel verfolgt, die Beschäftigungsmöglichkeiten zu verbessern und Bildung, Fachkräftesicherung und Integration in Arbeit zu fördern. Der ESF trägt so auch zur Armutsbekämpfung und zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts bei. Das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie aus Mitteln des EuropäischenSozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.

Hintergrund

Planung und wissensbasierte Steuerung spielen auch für den Bereich des Sports eine zunehmend bedeutende Rolle. Durch den gesellschaftlichen Wandel (u.a. demografischer Wandel, Individualisierung) und den Anstieg von Zivilisationskrankheiten (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Rückenleiden) stehen Städte und Gemeinden bundesweit vor der Herausforderung, entsprechende Zukunftskonzepte erarbeiten zu lassen, um Sport und Bewegung im Alltag der Bürgerinnen und Bürger zukünftig fester zu verankern. Die Partnerschaftsgesellschaft Prof. Rode / Prof. Barsuhn / Dipl.-Ing. Ahner hat sich mit dem Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) auf diesen Forschungsbereich spezialisiert. Unsere Auftraggeber*innen sind Kommunalverwaltungen in ganz Deutschland. Im Auftrag der Kommunen untersuchen wir die vielfältigen Facetten von Sport und Bewegung in unserer Gesellschaft und nehmen dabei insbesondere die integrativen und gesundheitsfördernden Potenziale ins Blickfeld. Unser Arbeitsfeld bezieht sich auf die Sportentwicklung im kommunalen und interkommunalen Raum. Wir analysieren die infrastrukturellen Sport- und Bewegungsgrundlagen von Städten, Gemeinden und Landkreisen und das Sport- und Bewegungsverhalten über repräsentative Datenerhebungen, um entsprechende Handlungsempfehlungen für eine bedarfsgerechte Infrastruktur und Angebotsstruktur ableiten zu können. Unser Aktionsradius hat sich in den vergangenen Jahren stark ausgeweitet. Derzeit sind wir in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt tätig.

Aufgabengebiet und Ziele

Sportentwicklung ist ein wesentlicher Teil der Stadtentwicklung. Deutlich wird dies bei der Betrachtung sportlicher Organisationsformen: deutschlandweit ist der größte Teil der Bürgerinnen und Bürger selbst organisiert aktiv im öffentlichen städtischen Raum z. B. in Parkanlagen. Neben klassischen Sportstätten wie Sporthallen und Sportplätzen – die nach wie vor insbesondere für den Schul- und Vereinssport von essentieller Bedeutung sind – muss eine Kommune also auch Konzepte anbieten, wie öffentliche Grün- und Freiflächen für sportliche Betätigung genutzt werden können und dies im Einklang mit z. B. Wohnungsbau und Aspekten von Nachhaltigkeit und Umweltschutz. In der wissenschaftlichen und unternehmerischen Praxis wird diese Verbindung aber noch viel zu selten hergestellt und gelebt. Die Gründung unseres Unternehmens war und ist stark von dem Gedanken getragen, dies zu ändern. Die Ziele und Maßnahmen von Sport- und Stadtentwicklungskonzepten sollten zukünftig besser aufeinander abgestimmt werden. Von Städten wird zunehmend eine quartiersbezogene Sport- und Bewegungsraumplanung angefragt, die auch Aussagen für einzelne Stadtteile und Quartiere ermöglicht, z. B. vor dem Hintergrund sozialer Segregation. Das Aufgabengebiet widmet sich explizit diesem Themenfeld. Unsere Stadt- und Regionalplaner*innen verstärken unser Team und befassen sich mit den sozialräumlichen Strukturen von Kommunen. Unser betriebliches Ziel, einen entscheidenden innovativen Kompetenzzuwachs an der Schnittstelle von Stadtentwicklung und Sportentwicklung zu erreichen, soll auf dieser Grundlage ebenso erfolgreich abgesichert werden wie das weitere Wachstum unseres Unternehmens.

Das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung wird im Zeitraum vom 01.05.2018 bis 30.04.2019 durch den ESF gefördert.

ESF-Website: www.esf.brandenburg.de

Website der Europäischen Kommission: www.ec.europa.eu