Sportentwicklungsplanung in Bayern

Freising: So „sporteln“ die Stadtbewohner

Wie sportlich sind die Freisinger und welche Planungen in der Stadt erfordert das? Diese Frage interessiert Vertreter unterschiedlicher Verwaltungsressorts sowie Repräsentanten des organisierten Sports. Deshalb wurde in diesem Frühjahr eine Studie in Auftrag gegeben. In der zweiten Jahreshälfte werden dann in einer Planungsphase mit Sportvereinen, Schulen sowie interessierten Bürgern Handlungsempfehlungen für die künftige Sportentwicklung der Stadt Freising gegeben.

Um das Sportverhalten der Freisinger zu erforschen wurde in diesem Frühjahr an 5.000 Bewohner der Stadt ein Fragebogen gesandt. 1.424 Personen davon beantworteten die Fragen. Die Ergebnisse: 84 Prozent der Teilnehmer an der Befragungsaktion gaben an Sport zu treiben. Als Hauptgründe wurden genannt, dass sie ihr Wohlbefinden steigern wollten und etwas für die Gesundheit tun wollten.

Die wichtigsten Plätze für die Aktivitäten sind Sportanlagen wie Sporthallen und Sportplätze, aber auch insbesondere der öffentliche städtische Raum, also Parkanlagen, Straßen, Radwege und Waldwege. Rund die Hälfte der Menschen trainiert dort.

Bei den beliebtesten Sportarten der Bevölkerung Freisings rangiert Radfahren auf Position eins, gefolgt von Joggen, Spazierengehen, Schwimmen und Fitnesstraining. Die beliebteste Mannschaftssportart ist Fußball.

In den nächsten Wochen werden die gesammelten Daten vom Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam weiter ausgewertet und zu konkreten Handlungsempfehlungen verdichtet. Hierzu gehört auch eine fachliche Einschätzung der Sportanlagen, aus der für die Stadt Freising zukünftige Investitionskosten abgeleitet werden können.

 

Quelle: idowa vom 12. Juni 2018

URL: https://www.idowa.de/inhalt.freising-so-sporteln-die-stadtbewohner.4a275cc9-e1ec-4f05-9f88-deeafac4ea08.html