Schlagwort-Archive: INSPO

Workshopphase im Rathaus Senftenberg

Zweiter Workshop zur Sportstättenentwicklungskonzeption in der Stadt Senftenberg

Die Stadt Senftenberg hat im Sommer 2025 die Erstellung einer integrierten Sportstättenentwicklungskonzeption in Auftrag gegeben. Ziel ist es, die Sport- und Bewegungslandschaft der Stadt bedarfsgerecht, nachhaltig und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit dem Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam.

Grundlage der Planung sind umfassende empirische Erhebungen unter Bürger*innen, Sportvereinen und Schulen sowie eine detaillierte Analyse der bestehenden Sportinfrastruktur. Über 200 Bürger*innen, 63 % der Sportvereine sowie alle Schulen nahmen an den Befragungen teil. Außerdem wurden Expert*inneninterviews mit Feuerwehr und Polizei durchgeführt.

Im Rahmen des zweiten Workshops am 10. Februar 2026 wurden erste Ergebnisse vorgestellt. In der Stadt Senftenberg zeigen sich beim Themenfeld Sportinfrastruktur aufgrund des geringen Nutzungsdrucks Potenziale in der qualitativen und multifunktionalen Aufwertung von Sportanlagen zum Beispiel auch für den Individualsport. Im Teilnehmer*innenkreis wurden diverse Sport- und Bewegungsmöglichkeiten wie bspw. Tischtennis, Beachvolleyball oder eine Crosslaufbahn angeregt. Diese und weitere Ideen gilt es im weiteren Prozess zu prüfen.

Die Erstellung der Konzeption erfolgt in einem breit angelegten, kooperativen Planungsprozess unter Einbindung von Verwaltung, Politik, Sportorganisationen und Bildungseinrichtungen. In den kommenden Sitzungen der Steuerungsgruppe stehen die Analyse von Angebots-, Organisations- und Netzwerkstrukturen sowie die Priorisierung konkreter Maßnahmen im Fokus. 

 

Bild: Rathaus Senftenberg. INSPO, 10.02.2026. 

Stadthalle Weißenfels

Start der Begehungen der Sportanlagen in der Stadt Weißenfels

Das INSPO führte in der vergangenen Woche die ersten Begehungen der gedeckten Sportanlagen in der Stadt Weißenfels, Sachsen-Anhalt, durch.

Gedeckte Sportanlagen sind überdachte Sporteinrichtungen wie Sporthallen oder Indoor-Sportzentren. Sie sind ein zentraler Bestandteil des kommunalen Sport- und Bewegungsangebots.

Im Rahmen der Sportentwicklungsplanung wurden bisher drei Mehrfachsporthallen, 14 Sporthallen und Gymnastikräume sowie 10 Funktionsgebäude durch unseren erfahrenen Kataster-Experten begangen und dokumentiert.

Nun erfolgt die Qualifizierung und Digitalisierung der erhobenen Daten, bevor die Begehungen diese Woche in die nächste Runde gehen. 

In der Stadt Weißenfels zeigte sich eine sehr gute Vernetzung aller zuständigen Stellen. Der Informationsaustausch verlief reibungslos, sodass sämtliche Hausmeister*innen über unseren Besuch informiert und gut vorbereitet waren. Ein Beispiel für gelungene Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, den Verantwortlichen der Sportanlagen und unserem Institut.

 


Bild: INSPO, 04.02.2026: Stadthalle, Weißenfels.

Glück auf Stadion Gera

Projektzuschlag für den Bedarfs- und Entwicklungsplan Fußballsport in Gera

Die Stadt Gera hat das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) mit der Erarbeitung eines umfassenden Bedarfs- und Entwicklungsplans für den Fußballsport beauftragt. Ziel des Projekts ist es, die Sportinfrastruktur in Gera zukunftsorientiert weiterzuentwickeln und den Fußballsport nachhaltig zu stärken.

Das INSPO bringt langjährige Erfahrung in der strategischen Sportentwicklungsplanung mit und setzt auf einen interdisziplinären Ansatz, der Sportwissenschaft, Sozialwissenschaft und Stadtplanung vereint. Im Rahmen des Projekts werden Bestandsanalysen, Vereinsbefragungen, Workshops mit lokalen Akteuren sowie praxisorientierte Handlungsempfehlungen erarbeitet. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die strategische Ausrichtung des Fußballsports in Gera und unterstützen Verwaltung und Vereinssport bei der Entscheidungsfindung.

Mit dem Projekt leistet die Stadt Gera einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Bewegung, Sport und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Vereinen und der Stadtverwaltung.

 

 

 

Bild: INSPO (Glück Auf Stadion, Gera). 

Raum im Rathaus Schönefeld mit Präsentationstafel

Sportentwicklung in Schönefeld: Kooperationen, Angebote und Zukunftsperspektiven

Die Gemeinde Schönefeld hat zum Jahresende 2024 die Erstellung einer integrierten Sportentwicklungsplanung in Auftrag gegeben. Ziel ist es, die Sport- und Bewegungslandschaft der Gemeinde bedarfsgerecht, nachhaltig und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.

Grundlage der Planung umfassen u. a. repräsentative Befragungen der Bürger*innen, Sportvereine, Schulen und Kitas sowie umfangreiche Begehungen und Bewertungen der verschiedenen Sportanlagen in der Gemeinde Schönefeld.

Im Rahmen der abschließenden 3. Sitzung der prozessbegleitenden Steuerungsgruppe am 27. Januar 2026 wurden weitere zentrale Ergebnisse der empirischen Erhebungen sowie der öffentlichen Beteiligungshomepage vorgestellt. Im Mittelpunkt standen dabei die Themen Angebots- und Organisationsstrukturen der Sport- und Bewegungsaktivitäten sowie Kommunikation, Kooperation und Netzwerkstrukturen in der lokalen Sport- und Bewegungslandschaft.

Die Ergebnisse zeigen u. a., dass die Sport- und Bewegungsaktivitäten in der Gemeinde überwiegend individuell organisiert stattfinden und dass ein Großteil der Inaktiven grundsätzliches Interesse an Sport und Bewegung hat, jedoch häufig kein passendes oder wohnortnahes Angebot findet. Auch die Bedeutung von Kooperationen – beispielsweise zwischen Vereinen, Schulen und Kitas – wurde deutlich: insbesondere im schulischen Ganztag zeigt sich weiteres Entwicklungspotenzial.

Im Anschluss wird nun sukzessive das Gutachten finalisiert. Dafür wird u. a. ein Maßnahmenkatalog angefertigt, der mit den Ergebnissen der Arbeitsphasen aus den drei Sitzungen untersetzt wird. Die Maßnahmen werden im letzten Schritt durch die Mitglieder der Steuerungsgruppe priorisiert, um eine nachhaltige und passgenaue Sportentwicklung für die Gemeinde Schönefeld sicherzustellen.

 

Bild: INSPO, 27.01.2026.

Fluss mit Fahrradbrücke in Castrop-Rauxel

Stadt Castrop-Rauxel beauftragt INSPO mit Sportstättenentwicklungsplan

Die Stadt Castrop-Rauxel hat das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) mit der Erarbeitung eines umfassenden Sportstättenentwicklungskonzepts beauftragt. Ziel ist es, die Sportinfrastruktur der Stadt nachhaltig und bedarfsgerecht zu gestalten.

Das Konzept umfasst eine detaillierte Bestandsaufnahme und Bewertung aller Sportstätten, eine umfassende Bedarfsanalyse unter Einbeziehung der Bevölkerung, der Sportvereine und der Schulen sowie die Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs für die kommenden Jahre. Im Mittelpunkt steht ein kooperativer Planungsprozess, bei dem Vertreter*innen aus Verwaltung, Politik, Sport und Bildung gemeinsam an zukunftsweisenden Lösungen arbeiten. Die Ergebnisse werden in einem abschließenden Bericht dokumentiert und im zuständigen Ausschuss präsentiert.

Mit dem Projekt setzt die Stadt Castrop-Rauxel einen wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung des Sports und die Förderung der Lebensqualität vor Ort.

 

 

Bild: Eric auf Unsplash

Gebäude der Stadt Gotha

Landkreis Gotha vergibt Auftrag für neuen Sportstättenentwicklungsplan

Der Landkreis Gotha hat den Zuschlag für die Erarbeitung eines neuen Sportstättenentwicklungsplans nach § 8 ThürSportFG an das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam vergeben. Ziel des Projekts ist die nachhaltige und bedarfsgerechte Entwicklung der Sportinfrastruktur im Landkreis Gotha.

Im Rahmen des Projekts werden alle Sportstätten und Bäder vor Ort begangen und bewertet. Die Ergebnisse fließen in eine umfassende Bestands- und Bedarfsbilanzierung ein, die als Grundlage für zukünftige Investitionen und die Weiterentwicklung der Sportangebote dient. Besonderer Wert wird auf die Einbindung lokaler Akteure und die Abstimmung mit der Schulentwicklungsplanung gelegt. Das Projektteam vereint Expertisen aus Sportwissenschaft, Sozialwissenschaft und Stadtplanung und setzt auf kooperative Beteiligungsprozesse, um einen „Sport für Alle“ zu ermöglichen.

Der Abschluss des Projekts ist für September 2026 vorgesehen.


 

 

Bild: Siegfried Poepperl auf Unsplash

Stadtkirche Hildbrughausen

Landkreis Hildburghausen beauftragt INSPO mit Sportstättenentwicklungsplan

Der Landkreis Hildburghausen hat das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) mit der Erstellung eines wissenschaftlich fundierten Sportstättenentwicklungsplans beauftragt. Ziel ist es, die Sportinfrastruktur im Landkreis zukunftsorientiert und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Das Projekt umfasst eine umfassende Bestandsaufnahme und Bewertung aller Sportstätten, eine detaillierte Bedarfsanalyse sowie die Durchführung von Experten-Workshops und einer Online-Bürger*innenbefragung. Die Ergebnisse werden in einem Maßnahmen- und Prioritätenplan zusammengeführt, der als Steuerungsinstrument für die zukünftige Entwicklung dient. Besonderer Fokus liegt auf der Beteiligung relevanter Akteure und der transparenten Abstimmung mit Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft.

Der Abschlussbericht bildet die Grundlage für strategische Entscheidungen und die nachhaltige Entwicklung der Sportstätten im Landkreis Hildburghausen.


 

 

Bild: Michael Sander, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

BMX Anlage

Stadt Kaarst startet Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung mit INSPO

Die Stadt Kaarst hat das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam mit der Fortschreibung der Kaarster Sportentwicklungsplanung beauftragt. Ziel ist es, die Sportinfrastruktur der Stadt zukunftsorientiert, bedarfsgerecht und nachhaltig weiterzuentwickeln.

Im Rahmen des Projekts werden sowohl die Sporthallen als auch die Sportfreianlagen systematisch erfasst, vor Ort begangen und nach aktuellen Standards bewertet. Die Analyse umfasst neben der baulichen Substanz auch Aspekte wie Barrierefreiheit, Ausstattung, Erreichbarkeit und Nutzungsmöglichkeiten. Auf Basis dieser Bestandsaufnahme erfolgt eine detaillierte Bedarfsbilanzierung für den Vereins- und Schulsport. Dabei werden die Mitgliederzahlen der Sportvereine, die Auslastung der Anlagen sowie aktuelle und zukünftige Anforderungen berücksichtigt.

Die Ergebnisse der Bestands- und Bedarfsanalyse bilden die Grundlage für die Ableitung konkreter Maßnahmen zur Sanierung, Modernisierung und Weiterentwicklung der Kaarster Sportstätten. Besonderer Wert wird auf die Einbindung aller relevanten Akteure sowie auf eine transparente und kooperative Planung gelegt. Die Fortschreibung knüpft an den erfolgreichen Planungsprozess aus den Jahren 2017/18 an und soll die Lebensqualität in Kaarst weiter stärken.

Die Umsetzung der Bestandsaufnahme und Bedarfsbilanzierung hat bereits Ende 2025 stattgefunden. Die Ergebnisse werden der Stadtverwaltung in einem umfassenden Bericht präsentiert und dienen als strategische Entscheidungsgrundlage für die kommenden Jahre.

 

 

 

Bild: INSPO-Begehung.

Markt Weißenfels

Stadt Weißenfels vergibt Auftrag für integrierte Sportentwicklungsplanung

Die Stadt Weißenfels hat das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam mit der Erstellung einer integrierten Sportentwicklungsplanung beauftragt. Ziel ist es, die Sport- und Bewegungsangebote der Stadt zukunftsorientiert und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Im Rahmen des Projekts werden alle Sportstätten und Bewegungsräume systematisch erfasst und bewertet. Eine repräsentative Bevölkerungsbefragung sowie Befragungen der Sportvereine und Schulen liefern wichtige Erkenntnisse zu den Wünschen und Bedarfen der Bürger*innen. Die Ergebnisse fließen in eine Bestands-Bedarfs-Bilanzierung ein, auf deren Basis konkrete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen für die kommenden Jahre entwickelt werden. Besonderer Wert wird auf die Beteiligung aller relevanten Akteure und die Förderung von Sport und Bewegung im öffentlichen Raum gelegt.

Die Ergebnisse werden im Sportausschuss vorgestellt und bilden die Grundlage für die zukünftige Sportentwicklung in Weißenfels.


 

Bild: Tilman2007, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

.

Bildercollage mit Impressionen von der Fortbildung

Praxisbezogene Wissensvermittlung trifft Interdisziplinarität: Fort- und Weiterbildung für die Berliner Verwaltung

Am 15. Dezember 2025 hatten wir die besondere Gelegenheit, ein vielfältiges Team von Mitarbeitenden der Berliner Verwaltung zu einer ganztägigen, vorweihnachtlichen Fort- und Weiterbildung im Rathaus Tempelhof-Schöneberg zu begleiten. Ziel dieser Veranstaltung war es, aktuelle Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis anschaulich und praxisnah zu vermitteln.

Besonders wichtig war uns der interdisziplinäre Ansatz. Mit Prof. Dr. Michael Barsuhn, Sport- und Sozialwissenschaftler, und Dipl.-Ing. Wolf Ahner, Landschaftsarchitekt, brachten wir zwei erfahrene Experten zusammen, die unterschiedliche Perspektiven vereinten. So konnten wir zeigen, wie Sportentwicklungsplanung nicht nur als strategisches Steuerungsinstrument dient, sondern auch in enger Verbindung mit Landschaftsarchitektur, Landschaftsplanung und nachhaltiger Stadtentwicklung steht.

Die Fortbildung spannte einen weiten thematischen Bogen: Von wissenschaftlich fundierter Sportentwicklungsplanung über die Gestaltung multifunktionaler Sport- und Bewegungsräume bis hin zum Einsatz geeigneter Förderprogramme und dem nachhaltigen Sportstättenbau. Unsere Vorträge beleuchteten unter anderem die Rolle der Sportentwicklungsplanung als strategisches Steuerungsinstrument, die Anforderungen an bedarfsgerechte Sportanlagen der Zukunft sowie den Weg von der Planung zur Förderung von Sport- und Bewegungsräumen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der aktiven Beteiligung der Teilnehmenden. In einem interaktiven Format entwickelten die Akteur*innen – darunter Vertreter*innen des Straßen- und Grünflächenamtes sowie des Schul- und Sportamtes – eigene Ideen und Impulse für eine Optimierung der interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung und darüber hinaus.

Diese Expertise bündelt sich in unserem Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO). Im Jahr 2025 feiern wir zehn Jahre INSPO als An-Institut an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam – ein Anlass, stolz zurückzublicken und motiviert nach vorne zu schauen. Wir freuen uns auf die nächsten zehn Jahre voller gemeinsamer Projekte, Innovationen und praxisnaher Lösungen für die Sportentwicklung in Kommunen.

 

 

Bild: INSPO, 15.12.2025.