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Studie Landkreis Harburg

Abschluss der Sportentwicklungsplanung für den Landkreis Harburg

Der Landkreis Harburg hat bereits im Spätsommer 2025 die vom INSPO erstellte integrierte Sportentwicklungsplanung vorgelegt bekommen. Die Analyse zeigt deutlich die landkreistypischen Besonderheiten: eine wachsende und zugleich alternde Bevölkerungsstruktur, eine ausgeprägt starke und tragfähige Vereinslandschaft, einen hohen Anteil individuell organisierter Sport- und Bewegungsaktivitäten sowie eine intensive Nutzung des öffentlichen Raums als Bewegungs- und Aufenthaltsfläche. Charakteristisch für den Landkreis sind zudem die dezentralen Siedlungsstrukturen und die damit verbundene hohe Relevanz wohnortnaher Sport‑ und Bewegungsmöglichkeiten sowie das hohe Engagement der Sportvereine.

Die Studie formuliert zentrale Handlungsempfehlungen für die kommenden Jahre. Zu den prioritären Maßnahmen zählen der bedarfsorientierte Ausbau und die qualitative Modernisierung der Sporthallen und Sportplätze, die Entwicklung multifunktionaler und frei zugänglicher Bewegungsräume im öffentlichen Raum sowie die Weiterentwicklung von Schulhöfen zu quartiersbezogenen Aktionsflächen. Darüber hinaus werden der Ausbau gesundheitsorientierter Sportangebote, die Stärkung der Vereinsstrukturen – insbesondere im Hinblick auf Ehrenamt, Qualifizierung und Zielgruppenentwicklung – sowie der systematische Aufbau tragfähiger Kooperationsnetzwerke zwischen Vereinen, Schulen, Kitas und weiteren regionalen Akteur*innen empfohlen.

Mit der vorliegenden Planung verfügt der Landkreis erstmals über ein umfassendes, wissenschaftlich fundiertes Steuerungsinstrument. Es ermöglicht Politik und Verwaltung, sport- und bewegungsbezogene Investitionen strategisch zu priorisieren und die Weiterentwicklung der kommunalen Sport- und Bewegungslandschaft langfristig evidenzbasiert und zukunftsorientiert auszurichten.

 

Bild: INSPO.

Waldsportplatz Schöndorf

Weimar fragt nach: Start der Bevölkerungsbefragung zum Sportverhalten

Wie viele andere Kommunen steht auch die Stadt Weimar vor der Herausforderung, ihre sportliche Infrastruktur langfristig und bedarfsgerecht zu planen. Dafür wird unter wissenschaftlicher Begleitung des Instituts für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam eine Sportentwicklungsplanung erarbeitet.

Nach den abgeschlossenen Sportstättenbegehungen steht nun die Bedarfsermittlung über Befragungen im Mittelpunkt. Dafür werden zentrale Akteure der Weimarer Sport- und Bewegungslandschaft sowie die Bevölkerung aktiv einbezogen. Schulen und Sportvereine konnten bereits im vergangenen Jahr Fragebögen ausfüllen. Diese Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für ein möglichst vollständiges und ganzheitliches Bild der aktuellen Bedürfnisse.

Aktuell läuft die Bevölkerungsbefragung, an der eine repräsentative Auswahl von Bürger*innen teilnehmen kann. Bereits jetzt haben über 1.000 Weimarer*innen ihre Einschätzungen und Wünsche eingebracht. Damit leistet auch die Bevölkerung einen entscheidenden Beitrag für eine zukunftsorientierte und bedarfsgerechte Sportentwicklungsplanung.

 

Bild: INSPO. Waldsportplatz Schöndorf, 08.07.2025.

 

Arbeitsphase im Saal in Senftenberg

Kooperative Planung in Senftenberg: Workshop zu Angebots-, Organisations- und Netzwerkstrukturen

Nachdem im letzten Workshop das Thema Sportinfrastruktur behandelt wurde, setzte sich die interdisziplinär zusammengesetzte Arbeitsgruppe am 3. März mit weiteren zentralen Themen auseinander, darunter Zielgruppenfokus, Angebots- und Organisationsstrukturen sowie den Kooperations- und Netzwerkstrukturen der Senftenberger Sportlandschaft.

Die Ergebnisse der im Jahr 2025 durchgeführten Bevölkerungsbefragung verdeutlichen das ausgeprägte Interesse der Senftenberger*innen an Sport und Bewegung. Sie geben zudem Aufschluss darüber, welche Sportarten und Bewegungsformen besonders nachgefragt werden. In der ersten Arbeitsphase wurden verschiedene Zielgruppen — wie etwa Mädchen und Frauen, Menschen mit Behinderung sowie Familien mit Kleinkindern — in die Diskussion zur Gestaltung und Organisation entsprechender Sport- und Bewegungsangebote einbezogen.

In der zweiten Arbeitsphase rückte der Fokus auf die Kooperations- und Netzwerkstrukturen. Erfreulicherweise zeigen die Sportvereine in einer eigenen Befragung eine hohe Bereitschaft zur Kooperation. Die Umsetzung dieser Kooperationsbereitschaft in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteur*innen der Senftenberger Sport- und Bewegungslandschaft wurde anhand verschiedener Fragestellungen erörtert. Besonders im Mittelpunkt standen die Entwicklung verbindlicher Strukturen und Formate, die eine planbare und verlässliche Zusammenarbeit fördern sollen.

Das INSPO wird nun intensiv die gesammelten Hinweise auswerten und einen Maßnahmenempfehlungskatalog erstellen, der in einer abschließenden Sitzung der Arbeitsgruppe präsentiert wird.

Bild: Rathaus Senftenberg. INSPO, 03.03.2026. 

Stadthalle Weißenfels

Start der Begehungen der Sportanlagen in der Stadt Weißenfels

Das INSPO führte in der vergangenen Woche die ersten Begehungen der gedeckten Sportanlagen in der Stadt Weißenfels, Sachsen-Anhalt, durch.

Gedeckte Sportanlagen sind überdachte Sporteinrichtungen wie Sporthallen oder Indoor-Sportzentren. Sie sind ein zentraler Bestandteil des kommunalen Sport- und Bewegungsangebots.

Im Rahmen der Sportentwicklungsplanung wurden bisher drei Mehrfachsporthallen, 14 Sporthallen und Gymnastikräume sowie 10 Funktionsgebäude durch unseren erfahrenen Kataster-Experten begangen und dokumentiert.

Nun erfolgt die Qualifizierung und Digitalisierung der erhobenen Daten, bevor die Begehungen diese Woche in die nächste Runde gehen. 

In der Stadt Weißenfels zeigte sich eine sehr gute Vernetzung aller zuständigen Stellen. Der Informationsaustausch verlief reibungslos, sodass sämtliche Hausmeister*innen über unseren Besuch informiert und gut vorbereitet waren. Ein Beispiel für gelungene Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, den Verantwortlichen der Sportanlagen und unserem Institut.

 


Bild: INSPO, 04.02.2026: Stadthalle, Weißenfels.

Raum im Rathaus Schönefeld mit Präsentationstafel

Sportentwicklung in Schönefeld: Kooperationen, Angebote und Zukunftsperspektiven

Die Gemeinde Schönefeld hat zum Jahresende 2024 die Erstellung einer integrierten Sportentwicklungsplanung in Auftrag gegeben. Ziel ist es, die Sport- und Bewegungslandschaft der Gemeinde bedarfsgerecht, nachhaltig und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.

Grundlage der Planung umfassen u. a. repräsentative Befragungen der Bürger*innen, Sportvereine, Schulen und Kitas sowie umfangreiche Begehungen und Bewertungen der verschiedenen Sportanlagen in der Gemeinde Schönefeld.

Im Rahmen der abschließenden 3. Sitzung der prozessbegleitenden Steuerungsgruppe am 27. Januar 2026 wurden weitere zentrale Ergebnisse der empirischen Erhebungen sowie der öffentlichen Beteiligungshomepage vorgestellt. Im Mittelpunkt standen dabei die Themen Angebots- und Organisationsstrukturen der Sport- und Bewegungsaktivitäten sowie Kommunikation, Kooperation und Netzwerkstrukturen in der lokalen Sport- und Bewegungslandschaft.

Die Ergebnisse zeigen u. a., dass die Sport- und Bewegungsaktivitäten in der Gemeinde überwiegend individuell organisiert stattfinden und dass ein Großteil der Inaktiven grundsätzliches Interesse an Sport und Bewegung hat, jedoch häufig kein passendes oder wohnortnahes Angebot findet. Auch die Bedeutung von Kooperationen – beispielsweise zwischen Vereinen, Schulen und Kitas – wurde deutlich: insbesondere im schulischen Ganztag zeigt sich weiteres Entwicklungspotenzial.

Im Anschluss wird nun sukzessive das Gutachten finalisiert. Dafür wird u. a. ein Maßnahmenkatalog angefertigt, der mit den Ergebnissen der Arbeitsphasen aus den drei Sitzungen untersetzt wird. Die Maßnahmen werden im letzten Schritt durch die Mitglieder der Steuerungsgruppe priorisiert, um eine nachhaltige und passgenaue Sportentwicklung für die Gemeinde Schönefeld sicherzustellen.

 

Bild: INSPO, 27.01.2026.

BMX Anlage

Stadt Kaarst startet Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung mit INSPO

Die Stadt Kaarst hat das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam mit der Fortschreibung der Kaarster Sportentwicklungsplanung beauftragt. Ziel ist es, die Sportinfrastruktur der Stadt zukunftsorientiert, bedarfsgerecht und nachhaltig weiterzuentwickeln.

Im Rahmen des Projekts werden sowohl die Sporthallen als auch die Sportfreianlagen systematisch erfasst, vor Ort begangen und nach aktuellen Standards bewertet. Die Analyse umfasst neben der baulichen Substanz auch Aspekte wie Barrierefreiheit, Ausstattung, Erreichbarkeit und Nutzungsmöglichkeiten. Auf Basis dieser Bestandsaufnahme erfolgt eine detaillierte Bedarfsbilanzierung für den Vereins- und Schulsport. Dabei werden die Mitgliederzahlen der Sportvereine, die Auslastung der Anlagen sowie aktuelle und zukünftige Anforderungen berücksichtigt.

Die Ergebnisse der Bestands- und Bedarfsanalyse bilden die Grundlage für die Ableitung konkreter Maßnahmen zur Sanierung, Modernisierung und Weiterentwicklung der Kaarster Sportstätten. Besonderer Wert wird auf die Einbindung aller relevanten Akteure sowie auf eine transparente und kooperative Planung gelegt. Die Fortschreibung knüpft an den erfolgreichen Planungsprozess aus den Jahren 2017/18 an und soll die Lebensqualität in Kaarst weiter stärken.

Die Umsetzung der Bestandsaufnahme und Bedarfsbilanzierung hat bereits Ende 2025 stattgefunden. Die Ergebnisse werden der Stadtverwaltung in einem umfassenden Bericht präsentiert und dienen als strategische Entscheidungsgrundlage für die kommenden Jahre.

 

 

 

Bild: INSPO-Begehung.

Markt Weißenfels

Stadt Weißenfels vergibt Auftrag für integrierte Sportentwicklungsplanung

Die Stadt Weißenfels hat das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam mit der Erstellung einer integrierten Sportentwicklungsplanung beauftragt. Ziel ist es, die Sport- und Bewegungsangebote der Stadt zukunftsorientiert und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Im Rahmen des Projekts werden alle Sportstätten und Bewegungsräume systematisch erfasst und bewertet. Eine repräsentative Bevölkerungsbefragung sowie Befragungen der Sportvereine und Schulen liefern wichtige Erkenntnisse zu den Wünschen und Bedarfen der Bürger*innen. Die Ergebnisse fließen in eine Bestands-Bedarfs-Bilanzierung ein, auf deren Basis konkrete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen für die kommenden Jahre entwickelt werden. Besonderer Wert wird auf die Beteiligung aller relevanten Akteure und die Förderung von Sport und Bewegung im öffentlichen Raum gelegt.

Die Ergebnisse werden im Sportausschuss vorgestellt und bilden die Grundlage für die zukünftige Sportentwicklung in Weißenfels.


 

Bild: Tilman2007, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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Saal der Sitzung in Rostock

INSPO beim Ausschuss für Bildung und Sport in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock

Am 16. Dezember wurden im Ausschuss für Kultur und Bildung im Marmorsaal der Schwimmhalle Neptun die Ergebnisse der Sportentwicklungsplanung für die Universitäts- und Hansestadt Rostock vorgestellt und anschließend gemeinsam die Fragen des Auditoriums beantwortet.

Dem Termin voraus ging eine intensive Bearbeitungsphase, die institutionelle Befragungen der Bevölkerung, der Sportvereine sowie der Schulen und Kitas umfasste. Ergänzt wurde dieser Prozess durch eine detaillierte Bestands- und Bedarfsbilanzierung sowie einen mehrstufigen Workshopteil. Die drei zentralen Handlungsfelder – Angebots- und Organisationsstrukturen des Sports (A), Vernetzung der Akteurinnen in kooperativen Sportlandschaften (B) sowie Sportanlagen und Bewegungsräume im öffentlichen Raum (C)bilden die Grundlage für eine bedarfsgerechte Sportentwicklung in Rostock. Auf Basis der empirischen Erkenntnisse und der Ergebnisse der kooperativen Planungsworkshops entstand ein Maßnahmenkatalog, der universale sowie ziel-, akteurs- und infrastrukturspezifische Maßnahmen systematisch zusammenführt.

Wir bedanken uns für die außerordentlich gute Zusammenarbeit mit der Rostocker Verwaltung, die produktive Arbeitsphase mit den vielfältigen Akteurinnen der lokalen Sportwelt sowie bei allen Rostocker*innen, die sich engagiert in den Prozess eingebracht haben.

 

Bild: INSPO, 17.12.2025.

Schild zum Herzberg in Bad Homburg im Wald

Fortschreibung des Sportentwicklungsplans in Bad Homburg v. d. Höhe einstimmig angenommen

Am 1. Dezember fand die Magistratssitzung der Stadt Bad Homburg statt, in deren Rahmen die Fortschreibung des Sportentwicklungsplans 2035 präsentiert wurde. Die nun vorliegende Planung – ergänzt durch eine kompakte Kurzfassung – dokumentiert den intensiven mehrmonatigen Prozess, der durch vielfältige Beteiligungsformate geprägt war.

Zentrale Bausteine waren dabei repräsentative Bevölkerungsbefragungen, eine öffentlich zugängliche Beteiligungshomepage sowie Experteninterviews. Auch der organisierte Sport wurde umfassend eingebunden, unter anderem durch eine Befragung sämtlicher Bad Homburger Sportvereine. Das Ergebnis ist ein Gutachten, das im kooperativen Planungsprozess entstanden ist und konkrete Handlungsfelder sowie Maßnahmen für die zukünftige Weiterentwicklung und strategische Ausrichtung des Sports in Bad Homburg formuliert.

Zu den Kernergebnissen zählen das festgestellte Defizit an gedeckten und ungedeckten Sportinfrastrukturen, die klare Bekenntnis zur Mehrfachnutzung bestehender Sportflächen sowie die Schaffung offener Bewegungsräume für alle Bevölkerungsgruppen. Darüber hinaus empfiehlt das Gutachten eine stärkere digitale Vernetzung, um Synergien optimal zu nutzen und die Sportlandschaft zeitgemäß weiterzuentwickeln.

Zum Abschluss bedanken wir uns ausdrücklich für die intensive und herausragende Zusammenarbeit mit der Bad Homburger Stadtverwaltung, insbesondere bei Frau Morgenroth und Herrn Karaduman, sowie bei der kooperativen Planungsgruppe und allen Bad Homburger*innen, die sich Zeit genommen haben und aktiv den Sportentwicklungsplan gestaltet haben.

 

 

Bild: Larry Haubner auf Unsplash, 18. November 2019.

Studie Verl

Integrierte Sportentwicklungsplanung – Ein Blick nach Verl

Die Stadt Verl hat kürzlich gemeinsam mit dem INSPO einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Sports gemacht: Durch eine Integrierte Sportentwicklungsplanung wurden Sportangebote, Strukturen und Bedarfe umfassend analysiert und bis 2035 strategisch ausgerichtet. Dabei standen nicht nur Sportstätten im Fokus, sondern auch die Wünsche der Bürger*innen sowie die Perspektiven von Vereinen und Schulen.

Solche Prozesse sind entscheidend, um Sport für alle Generationen attraktiv und zugänglich zu halten. Sie schaffen eine verlässliche Grundlage für Investitionen, Förderanträge und die Weiterentwicklung kommunaler Angebote.

Das Beispiel Verl zeigt: Eine sorgfältige Planung lohnt sich – für moderne Sportstätten, starke Vereine und eine aktive Stadtgesellschaft.

Mehr zum Projekt finden Sie im Artikel der Stadt Verl:

https://www.verl.de/freizeit-kultur/sport/sportentwicklungsplanung.html

 

 

Bild: INSPO, 04.12.2025.